Zusätzliche Nutzungsbedingungen für zusätzliche Dienste

Der Kunde, der diesen Nutzungsbedingungen zustimmt ("Kunde"), registriert sich für Dienste oder hat in der Vergangenheit eine G Suite-Vereinbarung ("G Suite-Vereinbarung") in Bezug auf Dienste (gemäß der Definition in den Nutzungsbedingungen der G Suite-Vereinbarung) mit Google Inc., Google Ireland Limited, Google Commerce Limited, Google Asia Pacific Pte. Ltd. oder Google Australia Pty Ltd (wie zutreffend, "Google") geschlossen. Von Zeit zu Zeit kann Google zusätzlich zu den Diensten weitere Google-Anwendungen über das Steuerfeld für die Kundendomain zur Verfügung stellen ("zusätzliche Dienste"). Durch die Verwendung dieser zusätzlichen Dienste erklärt der Kunde seine Zustimmung zu den nachstehend genannten zusätzlichen Nutzungsbedingungen ("zusätzliche Nutzungsbedingungen"). Bitte deaktivieren Sie die zusätzlichen Dienste im Steuerfeld, falls der Kunde keinerlei zusätzliche Dienste aktivieren möchte bzw. falls Sie im Namen des Kunden handeln und nicht die erforderlichen Befugnisse besitzen, den Kunden an diese zusätzlichen Nutzungsbedingungen zu binden. Anderweitige Begriffe, die im Folgenden verwendet, aber nicht definiert werden, haben die Bedeutung, die ihnen laut der Vereinbarung zukommt.

  1. Kein Geltungsbereich der G Suite-Vereinbarung. Die zusätzlichen Dienste unterliegen nicht der G Suite-Vereinbarung, sondern lediglich den zutreffenden Google-Nutzungsbedingungen für den jeweiligen Dienst. Die zusätzlichen Dienste mit ihren jeweiligen Nutzungsbedingungen sind unter http://www.google.com/support/a/bin/answer.py?hl=de&answer=181865 bzw. einer sonstigen von Google angegebenen URL aufgeführt.
  2. Nutzung begründet Annahme. Die Nutzung jedweden zusätzlichen Dienstes durch einen beliebigen Endnutzer bedeutet die Annahme der Google-Nutzungsbedingungen für den betreffenden zusätzlichen Dienst durch den Kunden.
  3. Aktivierung oder Deaktivierung zusätzlicher Dienste. Der Kunde hat jederzeit die Möglichkeit, jeden beliebigen zusätzlichen Dienst über das Steuerfeld zu aktivieren oder zu deaktivieren.
  4. Zukünftige Dienste. Google kann von Zeit zu Zeit zusätzliche Dienste anbieten, die gegenwärtig nicht unter dem Link aus Abschnitt 1 aufgeführt sind und für die bisher noch keine Nutzungsbedingungen durch Google festgelegt wurden. Sobald diese zukünftigen zusätzlichen Dienste verfügbar sind, werden sie dem Kunden unter Geltung dieser zusätzlichen Bedingungen zur Verfügung gestellt.
  5. Verfügbarkeit. Möglicherweise sind nicht alle zusätzlichen Dienste in sämtlichen Ländern verfügbar.
  6. Technischer Support. Google bietet keine technischen Supportleistungen für die zusätzlichen Dienste. Der Kunde ist dafür verantwortlich, sämtliche Fragen und Beschwerden zu beantworten, die seine Endnutzer im Zusammenhang mit der Nutzung der zusätzlichen Dienste durch den Kunden bzw. durch die Endnutzer äußern. Technische Supportleistungen für die zusätzlichen Dienste stellt Google ausschließlich über die jeweilige produktspezifische Hilfe bereit, die unter http://www.google.com/support/ bzw. einer sonstigen von Google angegebenen URL verfügbar ist.
  7. Anträge seitens Dritter. Der Kunde ist dafür verantwortlich, auf Anträge seitens Dritter zu reagieren, die im Zusammenhang mit den zusätzlichen Diensten gestellt werden, sofern in den geltenden Nutzungsbedingungen für den jeweiligen zusätzlichen Dienst keine anderweitige Festlegung getroffen wird. Google wird den Kunden nicht bei der Reaktion auf diese Anträge seitens Dritter unterstützen.
  8. Einhaltung von Gesetzen. Der Kunde ist dafür verantwortlich, zu gewährleisten, dass seine Endnutzer die anwendbaren Nutzungsbedingungen für den jeweiligen zusätzlichen Dienst einhalten. Der Kunde stimmt zu, dass er seinen Endnutzern zusätzliche Dienste unter Einhaltung aller anwendbaren Gesetze und Vorschriften zur Verfügung stellt. Dies betrifft unter anderem die US-Gesetze zur Weitergabe von Schülerdaten (Family Educational Rights and Privacy Act, FERPA, 1974), zum Schutz von Kindern im Internet (Children's Internet Protection Act, CIPA) und zum Schutz der Privatsphäre von Kindern im Internet (Children's Online Privacy Protection Act, COPPA, 1998).
  9. Datenschutz. Der Kunde kann u. U. Daten abrufen, nachverfolgen, verwenden oder offenlegen, die Endnutzer für diese zusätzlichen Dienste bereitgestellt haben, oder die zusätzlichen Dienste für das Konto eines Endnutzers deaktivieren. Es obliegt dem Kunden, die Endnutzer darüber zu informieren, inwiefern die genannten Aktionen durch den Kunden ausgeführt werden können.
  10. Einwilligung der Erziehungsberechtigten. Der Kunde muss die Einwilligung der Erziehungsberechtigten für die Erfassung und Verwendung personenbezogener Daten in den zusätzlichen Diensten einholen, auf die er Endnutzern Zugriff gewährt, bevor Endnutzer unter 18 Jahren diese Dienste nutzen dürfen.
  11. Google Checkout. Wenn ein Google Checkout-Konto von einem Endnutzer erstellt wurde, handelt es sich dabei um das persönliche Konto des betreffenden Endnutzers, das einer Vielzahl gesetzlicher Vorschriften und Beschränkungen unterliegt. Der Kunde kann den Zugriff eines Endnutzers auf dessen eigenes Google Checkout-Konto sperren, wobei der Kunde ein solches Checkout-Endnutzerkonto jedoch nicht verwenden und auch keine Änderungen an den Informationen vornehmen darf, die in einem solchen Checkout-Konto erfasst sind. Der Kunde kann auf Informationen im Google Checkout-Konto eines Endnutzers zugreifen, jedoch nur in Übereinstimmung mit den Datenschutzbestimmungen für Google Checkout und den Datenschutzbestimmungen des Kunden.
  12. Rückerstattung für kostenpflichtige Dienste. Wenn der Kunde einen zusätzlichen Dienst deaktiviert, der bereits vom Kunden bzw. vom Endnutzer bezahlt wurde, ist Google nicht verpflichtet, bereits entrichtete Beträge für nicht verwendete kostenpflichtige Dienste an den Kunden oder jedweden Endnutzer zurückzuerstatten. Der Kunde hält Google schadlos und schützt Google vor allen Haftbarkeiten, Schäden, Verlusten, Ausgaben und Kosten (einschließlich Abwicklungskosten und angemessener Anwaltsgebühren), die sich aus dem Anspruch eines Endnutzers in Bezug auf Rückerstattungen für die betreffenden kostenpflichtigen Dienste ergeben.
  13. Google ist der Auftragsverarbeiter. Die Parteien stimmen, sofern zutreffend, darin überein, dass Google ein Auftragsverarbeiter ist und dass der Kunde für die Verarbeitung verantwortlich ist, was die personenbezogenen Daten von Endnutzern betrifft, die in den zusätzlichen Diensten für die Domain des Kunden erfasst sind.
  14. Ort der Datenhaltung. Im Rahmen der Bereitstellung der zusätzlichen Dienste können Daten, die über diese zusätzlichen Dienste bereitgestellt wurden, durch Google in den USA und in jedem anderen Land gespeichert und verarbeitet werden, in dem Google oder seine bevollmächtigen Vertreter entsprechende Einrichtungen unterhalten.
  15. Salvatorische Klausel. Falls die Feststellung getroffen wird, dass jedwede Klauseln in diesen zusätzlichen Bedingungen nicht durchsetzbar sind, bleiben alle übrigen Anteile der zusätzlichen Bedingungen unbeschadet dieser Tatsache weiterhin wirksam.
  16. Änderungen. Von Zeit zu Zeit kann Google Änderungen an diesen zusätzlichen Bedingungen vornehmen.