Nutzungsbedingungen für zusätzliche Produkte

Google kann gelegentlich weitere Google-Produkte und/oder -Dienste verfügbar machen. Diese werden in der G Suite-Vereinbarung, der Cloud Identity-Vereinbarung oder der Hire-Vereinbarung des Kunden (wie jeweils zutreffend, die "Vereinbarung") als "Zusätzliche Produkte" oder "Zusätzliche Dienste" bezeichnet. Solche Produkte und/oder Dienste werden im Rahmen dieser Nutzungsbedingungen für zusätzliche Produkte zusammenfassend als "Zusätzliche Produkte" bezeichnet.

Wenn der Kunde oder ein Endnutzer zusätzliche Produkte verwendet, stimmt der Kunde diesen Nutzungsbedingungen für zusätzliche Produkte zu, die in die anwendbare Vereinbarung aufgenommen werden. Wenn der Kunde oder ein Endnutzer solche zusätzlichen Produkte verwendet, stimmt der Kunde ebenfalls wie unten beschrieben allen gesonderten Nutzungsbedingungen zu, die für solche Produkte gelten (jeweils die "Nutzungsbedingungen"). Das bedeutet, dass die Nutzungsbedingungen jeweils eine separate Vereinbarung bilden und nicht der anwendbaren Vereinbarung unterliegen oder darin eingebunden werden.

Bitte deaktivieren Sie solche zusätzlichen Produkte über die entsprechenden Funktionen der Dienste, falls der Kunde keine zusätzlichen Produkte aktivieren möchte bzw. falls Sie im Namen des Kunden handeln und nicht die erforderlichen Befugnisse haben, den Kunden an Nutzungsbedingungen im Allgemeinen und diese Nutzungsbedingungen für zusätzliche Produkte im Speziellen zu binden.

  1. Definitionen. Alle Begriffe, die in diesen Nutzungsbedingungen für zusätzliche Produkte verwendet werden, haben die in der anwendbaren Vereinbarung festgelegte Bedeutung, sofern sie hier nicht anders definiert sind.
  2. Anwendbare Nutzungsbedingungen. Für die zusätzlichen Produkte gelten die Nutzungsbedingungen für zusätzliche Produkte und alle anwendbaren Nutzungsbedingungen. Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass seine Endnutzer diese Nutzungsbedingungen einhalten. Die zusätzlichen Produkte und alle anwendbaren Nutzungsbedingungen sind unter http://www.google.com/support/a/bin/answer.py?answer=181865 bzw. einer sonstigen von Google angegebenen URL aufgeführt und können gelegentlich von Google aktualisiert oder geändert werden.
  3. Verfügbarkeit. Möglicherweise sind nicht alle zusätzlichen Produkte in jedem Land verfügbar.
  4. Technischer Support. Der Kunde ist dafür verantwortlich, Fragen von Endnutzern zu beantworten, die die Nutzung der zusätzlichen Produkte durch den Kunden oder Endnutzer betreffen. Google bietet technische Supportdienste für die zusätzlichen Produkte nur in dem Umfang, der in den anwendbaren Nutzungsbedingungen beschrieben ist, und bietet keinen weiteren technischen Support für die zusätzlichen Produkte, sofern nicht anderweitig schriftlich mit Google vereinbart.
  5. Einhaltung der Gesetze. Der Kunde stimmt zu, dass er seinen Endnutzern zusätzliche Produkte unter Einhaltung aller anwendbaren Gesetze und Vorschriften zur Verfügung stellt. Dies betrifft unter anderem Gesetze hinsichtlich Privatsphäre und Datenschutz sowie die US-Gesetze zur Weitergabe von Schülerdaten (Family Educational Rights and Privacy Act, FERPA, 1974), zum Schutz von Kindern im Internet (Children's Internet Protection Act, CIPA) und zum Schutz der Privatsphäre von Kindern im Internet (Children's Online Privacy Protection Act, COPPA, 1998).
  6. Kundenzugriff auf Endnutzerdaten. Der Kunde kann ggf. auf Daten zugreifen, die von Endnutzern im Zusammenhang mit zusätzlichen Produkten bereitgestellt werden, und diese überwachen, löschen, berichtigen, exportieren, verwenden oder offenlegen oder Endnutzerkonten für zusätzliche Produkte deaktivieren. In dem Umfang, in dem der Kunde solche Möglichkeiten hat, wird der Kunde den Endnutzern relevante Informationen zur Verfügung stellen und die Ausübung der damit verbundenen Rechte der Endnutzer im Hinblick auf Privatsphäre- oder Datenschutzgesetze erleichtern. Wenn Google eine Anfrage eines Endnutzers bezüglich der Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten durch den Kunden in Bezug auf zusätzliche Produkte erhält, wird Google den Endnutzer auffordern, seine Anfrage an den Kunden zu richten. Der Kunde ist für die Beantwortung der Anfrage verantwortlich.
  7. Einwilligung der Endnutzer. Außer in Bezug auf Endnutzer, die in Abschnitt 8 (Einwilligung der Eltern) beschrieben sind, wird der Kunde Einwilligungen der Endnutzer zur Erfassung und Verwendung ihrer personenbezogenen Daten in Verbindung mit zusätzlichen Produkten einholen und aufrechterhalten, bevor die Endnutzer auf zusätzliche Produkte zugreifen oder diese verwenden.
  8. Einwilligung der Eltern. Bevor der Kunde Endnutzern, die das Mindestalter von 16 Jahren (oder ein anderes, im betreffenden EU-Mitgliedsstaat festgelegtes Mindestalter) noch nicht erreicht haben und im Europäischen Wirtschaftsraum ansässig sind, oder anderen Endnutzern unter 18 Jahren erlaubt, auf zusätzliche Produkte zuzugreifen oder diese zu verwenden, holt der Kunde die Einwilligung der Eltern zur Erfassung und Verwendung personenbezogener Daten in Verbindung mit diesen zusätzlichen Produkten ein.
  9. Google Pay. Wenn ein Google Pay-Konto von einem Endnutzer erstellt wurde, handelt es sich dabei um das persönliche Konto des betreffenden Endnutzers, das einer Vielzahl gesetzlicher Vorschriften und Beschränkungen unterliegt. Der Kunde kann den Zugriff eines Endnutzers auf dessen eigenes Google Pay-Konto sperren, wobei der Kunde ein solches Google Pay-Endnutzerkonto jedoch nicht verwenden und auch keine Änderungen an den Informationen vornehmen darf, die in einem solchen Google Pay-Konto erfasst sind. Der Kunde kann auf Informationen im Google Pay-Konto eines Endnutzers zugreifen, jedoch nur in Übereinstimmung mit der Datenschutzerklärung für Google Pay und der Datenschutzerklärung des Kunden.
  10. Rückerstattung für kostenpflichtige Dienste. Wenn der Kunde ein zusätzliches Produkt deaktiviert, das vom Kunden bzw. vom Endnutzer schon bezahlt wurde, ist Google nicht verpflichtet, bereits entrichtete Gebühren für nicht verwendete kostenpflichtige Dienste an den Kunden und/oder den Endnutzer zurückzuerstatten. Der Kunde stellt Google von allen Haftbarkeiten, Schäden, Verlusten, Ausgaben und Kosten (einschließlich Abwicklungskosten und angemessener Rechtsanwaltskosten) frei, die sich aus Ansprüchen von Endnutzern in Bezug auf Rückerstattungen für die betreffenden kostenpflichtigen Dienste ergeben.
  11. Salvatorische Klausel. Falls festgestellt wird, dass irgendeine Klausel in diesen Nutzungsbedingungen für zusätzliche Produkte nicht durchsetzbar ist, bleiben alle übrigen Teile der Nutzungsbedingungen für zusätzliche Produkte unbeschadet dieser Tatsache weiterhin wirksam.
  12. Änderungen. Google kann an diesen Nutzungsbedingungen für zusätzliche Produkte gelegentlich Änderungen vornehmen.
  13. Interpretation sich widersprechender Bedingungen. Im Falle von Konflikten oder Inkonsistenzen zwischen diesen Nutzungsbedingungen für zusätzliche Produkte und den übrigen Bedingungen der anwendbaren Vereinbarung hat die Vereinbarung Vorrang. Im Falle von Konflikten oder Inkonsistenzen zwischen diesen Nutzungsbedingungen für zusätzliche Produkte und den anwendbaren Nutzungsbedingungen haben die Nutzungsbedingungen Vorrang.